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Silberschmuck hat die Eigenschaft, durch das Tragen sowie generell durch den Kontakt mit Luft zu oxidieren. Er wird dann unansehnlich grau bis schwarz. Dies kommt vom Schwefelwasserstoff, der in der Luft enthalten ist. Das Silber reagiert damit zu schwarzem Silbersulfid. Die Einnahme bestimmter Medikamente kann auch eine Schwarzfärbung von Silberschmuck bewirken. Polierte Oberflächen können in einem handelsüblichen Silberbad gereinigt oder mit einem Reinigungstuch bzw. Reinigungspasten gesäubert und wieder auf Hochglanz gebracht werden. Diese Reinigungsmittel entfernen die dunklen Sulfidschichten auf dem Silber und enthalten gleichzeitig oft noch eine zusätzliche Substanz, die einen wirksamen Anlaufschutz bietet. Die Anwendung sollte nur mit Schutzhandschuhen erfolgen. Abschließend mit viel klarem Wasser abspülen, trocknen und mit einem Silberputztuch polieren.
Viele Steine sind empfindlich gegenüber diesen Präparaten. Es wird daher empfohlen, diese Steine nicht mit diesen Reinigungsmittel in Berührung zu bringen.
Silberschmuck neigt zum Anlaufen. Er sollte deshalb stets lichtgeschützt sowie luftdicht aufbewahrt werden - am besten in einer Plastiktüte mit einem Streifen Alufolie. So bleibt er entscheidend länger hell und glänzend. Bewahren Sie Ihren Schmuck in einer Schmuckschatulle auf. Am besten geeignet ist ein Schmuckkasten mit vielen Unterteilungen und einer weichen Auskleidung. Die einzelnen Schmuckstücke sollten dabei immer voneinander getrennt gehalten werden, damit sie sich nicht gegenseitig verkratzen.
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